Die Geschichte der Daum Mundstücke

Nachdem Prof. Walter Daum schon vor nahezu 60 Jahren begonnen hatte, seine ersten Mundstückmodelle zu entwickeln, hat sein Sohn Norbert Daum ab 1980 die Tradition in seinem Sinne weitergeführt. In Verbindung mit seiner pädagogischen Tätigkeit als Dozent für Posaune am Hermann-Zilcher-Konservatorium und an der Hochschule für Musik in Würzburg gelang es ihm sowohl die bereits bestehenden Mundstückserien stetig zu erweitern und zu verbessern als auch neue Serien und zusätzliche Innovationen ins Gesamtkonzept zu integrieren. Zu erwähnen sind da Aspekte wie z. B. unterschiedliche Kesselformen und Randtypen für verschiedene Anforderungen und Wünsche von Bläsern, Megatonkonzept oder auch aufschraubbare Booster, die allesamt beitragen zu mehr Kreativität und Individualismus im besonderen Umgang mit Mundstücken.
In enger Zusammenarbeit mit hervorragenden Mundstückmachern konnte er durch Neuerungen und innovative Verbesserungen maßgeblich dazu beitragen, daß Daum-Mundstücke weiterhin den höchsten künstlerischen Anforderungen genügen.
Der große Anklang, den diese Mundstücke seit jeher finden, bestätigt:
Daum-Mundstücke sind Mundstücke für Kenner!
MEGATON – MUNDSTÜCKE
Die MEGATON-Bauweise für Tenor- und Bassposaunenmundstücke wird sehr intensiv ausgeschöpft und kommt dadurch klanglich extrem zum Tragen.
Das Ergebnis ist ein äußerst zentrierter Ton, der über den ganzen Umfang des Instruments durch seine massive und grundierte Klangfarbe besticht.
BOOSTER
Durch den aufschraubbaren BOOSTER kann der sogenannte Heavy-Effekt ebenfalls, in etwas gemilderter Form erzielt werden.
Das Standard-Mundstück wird dabei mit entsprechendem Schraubgewinde versehen. Booster und Mundstück bilden dabei eine feste Einheit, so daß keine störenden Nebengeräusche entstehen können.
Jedes Mundstückmodell kann dadurch mit drei verschiedenen Klangfarben geliefert werden.

